Sonntag, 13. Juli 2008: Boeing

Endlich, nach 10 Jahren Wartezeit, konnten wir die Boeing-Werke besichtigen. Damals, 1998, war Joni einige Inches zu kurz und Jan (damals noch Kevin) viel zu klein. Nach kurzer Nacht und kleinem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Das Packen hat ein wenig länger gedauert, sodass wir mit etwas Verspätung losfuhren. Irgendwie waren wir uns mit der Moteltante nicht wirklich einig in welche Richtung wir fahren müssen, aber Ralf, unser Navigator und ein Tankwart, den wir auch noch Fragen mussten, brachten uns auf den richtigen Weg. Wir erreichten kurz vor 11.00 Uhr das Museum. Natürlich mussten wir unsere Jana noch etwas größer machen, d. h. höher Schuhe und dicke Stoppersocken an, sowie Taschentücher auf die dicken Sohlen. Die Schuhe drückten unsere Maus sehr, aber das lies sie auf 1,22 m Wachsen und so durfte sie mit rein. Wir trafen auch gleich unseren weiblichen Guide, die unsere Gruppe die nächste 1 ½ Stunde begleitete. Natürlich wurden wir auch gleich als Deutsche geoutet. (Die deutsche Frau mit dem kleinen Kind bitte ans Ende, dort sind Plexiglasscheiben –DANKE). Gesehen haben wir die Montage der Boeing 787 Dreamliner. Die Montagehalle ist beeindruckend (Details findet Ihr unter www.boeing.com). Nachher haben wir uns im Museum umgesehen, saßen im Cockpit, standen in der Turbine und am Heckruder. Von nahem riesengroß. Wow. Im nahegelegenen Hotel konnten wir noch schnell ins Internet und ein paar Postkarten losschicken, die Kinder ihre E-Mail checken, sowie unter ICQ neue Mitteilungen loswerden. Gesagt getan und ab ging‘s über Wenatchee nach Spokane. Das Wetter blieb gleichbleibend gut, bei euch zuhause soll es ja laut t-Online nicht ganz so warm gewesen sein, oder? Die Fahrt hat richtig Spaß gemacht, wir haben viel Gegend gesehen. Dichte Wälder, hohe Berge, Flüsse. Straßen rauf und runter. Und ganz wichtig: Keine nörgelnden oder unzufriedene Kinder. Zwischenstopps an Interessanten Punkten rundeten die Fahrt ab. Wir begleiteten eine lange Zeit einen Fluss, sodass wir an einigen Brücken und Wasserfällen anhalten konnten. Die Unterkunft haben wir diesmal via Cell-Phone (spricht Handy) klargemacht und laut Motel 6 Katalog sollten auch ein Pool vorhanden sein. Irgendwann überfiel allen Mitreisenden die Müdigkeit und so schliefen sie alle bis 23.00 Uhr. Ralf machte das Motelzimmer klar und hatte als er wieder zum Auto kam eine gute und eine schlechte Nachricht (die Kinder waren mittlerweile wieder wach): Motel mit Pool: Prima/Hurra — leider Pool defekt: oh Mann ey. Na gut dann eben ohne. Schnell im Halbschlaf das Auto ausgeräumt (Jana schlief schon wieder vor unserer Zimmertür, als ich die nächsten Taschen reinbrachte) und ab ins Bett.

3 Antworten auf „Sonntag, 13. Juli 2008: Boeing“

  1. Hallo euch lieben,
    wir wünschen euch einen schönen Urlaub und kommt gesund und heile wieder nach „good old germany“ zurück.

    liebe grüsse
    dirk , kathrin und melissa

  2. Hallo PJJJR,
    liebe Grüße aus Bayern. Wir hoffen Euch gehts weiterhin gut. Wir haben Euren Reisebericht mit großer Aufmerksamkeit gelesen und hoffen es gibt bald mehr davon. Liebe Grüße
    Anita und Christian

  3. Hallo Ihr lieben Nachbarn,
    dank des schlechten Wetters hier verbringe ich meine Zeit damit, anderer Leute Homepages zu lesen.
    Ich wünsche euch noch viele tolle Eindrücke und Erlebnisse.
    Hier ist alles beim Alten: Die Maulwürfe (oder Wühlmäuse) fühlen sich wohl. Conny’s Garten wurde in ihrem Urlaub einmal komplett umgegraben – und das ganz umsonst!!!
    Herzliche Grüße aus der Heimat, Gabi

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