Kanada – Samstag 4. August 2018

 

Jiiiiipeehh . Hier konnten wir heute morgen noch einmal duschen. So herrlich!!!! Danach gab es Fruehstueck an einem Tisch im Schatten. Es wurde doch schon wieder heiß. Potzblitz!! Nebenbei planten wir die  weitere Fahrt. Leider ist kein Stellplatz frei geworden, sonst waeren wir hiergeblieben. Aber 35 $ fuer eine Parkplatz, och neeeee!!! Auf nach Pentiction, der suedlichsten Stadt am Okanagan Lake. Einkaufen. Immer mal wieder eine Kleinigkeit, ausserdem wollte ich hin und wieder auch einmal wissen was los ist und dafuer brauchte ich das Internet.

Weiter auf dem Highway Richtung Amerikanischer Grenze. Vorbei an weiteren Obstplatagen oder auch Weinanbaugebieten. Links ein Fluss, rechts Berge. Ein weites Tal. Wie immer unbeschreiblich.

In Osoyoos (Touri Info) habe ich mich dann man wieder ins Internet begeben. Ich musste noch Daten auf das Navi laden. Leider funktionierte das nicht. Grrrrr. Ich war stinkesauer. Viel Zeit investiert die aber letztendlich nichts gebracht hat. Da war es dann mit Cachen vorbei.

In Osoyoos mussten wir auf den Highway 3 nach Osten wechseln. Kurz hinter der Stadt ging es auch schon wieder stetig hoch. Dort hatten wir noch eine fantastische Aussicht. Und fanden doch noch einen Cache. Sahen aber auch in der Ferne den Rauch des Waldbraende!!! Unfassbar!

Hier auf der 3 kamen wir teilweise bis 300 m an die Grenze zu den USA. Waeren wir ausversehen rueber gefahren haette Andreas Schwierigkeiten gehabt wieder nach Canada einzureisen. Er hatt seinen Pass nicht mit. Aergerlich fuer mich. Haette ich noch einen Abstecher in den Yellowstone machen koennen. Da waere der Ralf zuhause aber traurig gewesen!!!! Ich ohne ihn in DEM Park!!!!!! Das geht nicht und da hat er verdammt recht. Wenn ich schon ohne ihn in Kanada sein darf, ja, aber nicht ohne ihm im Yellowstone!!!!!

Die Fahrt fuehrte uns vorbei an grossen Farmen und weiten Waelder. Trocken auf der einen Seite und dank eines Flusses auf der anderen Seite grue, dank Wasserpumpen die die Boden bewaesserten. Und dann ging es wieder den Pass rauf. Teilweise waren wir wieder auf 1700 Metern. Der Truck schnaufte ganz schoen. Aber tapfer und unermuedlich fuhr er uns durch das schoene BC. Zwischendurch machten wir ein Paeuschen und schauten uns die Gegend an. Schoene Turnouts an denen man die weite Kanadas sehen kann. Ohne Worte.

Die Suche nach einem Schlafplatz erwies weiter als schweres unterfangen. Mein Navi hat den Geist jetzt ganz aufgegeben. Nach dem Akkuwechsel verweigerte es seinen Dienst!!!!!!

Die Campgrounds waren voll oder zu teuer. Also versuchten wir an einigen Turnouts unser Glueck. Im Indianergebieten (First Nation People) sollte man nich so unbedingt uebernachten und auch da wo man es gesetzlich nicht darf. Oder da wo schon Leute waren, die nicht sehr vertrauenswuerdig ausschauten. Andreas hatte seine Waffen nicht mit und das Baerenspray wollte ich, wenn ich es benutzen muss, schon gegen einen Baeren einsetzen. Also fuhren wir so lange bis wir eine Stadt erreichten und parkten auf einem WalmartParkplatz in Cranbrock. In Okay, kein Problem, nur hier gibt es ja keine Toilette, wenn der Laden nicht auf hat. Und der Laden war dabei zu schliessen. Ich sah aber noch Licht und bin eiligst hin gerannt. Ich glaube die Managerin sah schon von weitem was ich wollte und meinte nur ich soll mich beeilen, sie haetten schon zu. Gottseidank. Muede schliefen wir sofort ein.

Kanada – Freitag 3. August 2018

7:00 Uhr und es regnet. Prima! Und das ordentliche Kloechen ist so weit weg. Egal. Regen hin oder her. Ich will nicht auf das „einfache“!!!!

Da Andreas etwas Sorge mit dem Luftdruck der Autoreifen hat, sind wir erst einmal los Richtung Salmon Arms, eine Tankstelle aufsuchen. Alle Reifen einmal aufgepumpt und fuhren wir noch einmal zurueck an den See. Den grossen See. Den Shuswap Lake. Der See bildet das Herz einer Region, welche als „Shuswap Country“ oder „the Shuswap“ bekannt ist. Die Region ist bekannt für seine Erholungsorte, die sich am Seeufer befinden. Der Name „Shuswap“ leitet sich von den First Nation- Voelkern ( alle indigenen Voelker Kanadas, also die der ersten Voelker Kanadas) der Shuswap oder Secwepemc ab. Der See sieht auf der Karte aus wie ein „H“. Zulauf aus vier Fluessen.

Leider spielte das Wetter nicht so mit. Wolken hingen ueber dem See. Ach haetten wir doch gestern hier halt gemacht. Da sah alles so traumhaft aus. Aber wir hatten ja mal wieder Sorge keinen Campground zu finden. Heute aergerlich. Ich habe es ja gesehen. Ihr werdet nur einen Wolkenverhangenen See auf den Bildern sehen. An diesem See kann man sich Hausboote aller groessen ausleihen (incl. Wasserrutsche) und auf ihm schippern. Ist aber ganz schoen teuer. Wir fahren lieber weiter.

In Vernon angekommen kauften wir erst einmal wieder etwas ein. Wichtig war ein Kuchen, ein Marmorkuchen sollte es sein. Den haben wir aber nicht gefunden. Dafuer mal wieder zwei Caches. Ein TB Hotel an einem Wall aus Felssteinen, in denen die Murmeltiere sassen und nur darauf warteten das Cacher ihre Finger in deren Hoehlen stecken nur um eine Plastikdose zu finden. Wie Waghalsig ist das denn. Dangerous!!!!!! Hat wirklich etwas laenger gedauert und ueberall stank es nach Tier!!! wuerg!. Letztendlich hat sich kein Tier mehr gezeigt und wir haben die Dose gefunden.

Gegen 14:35 fuhren wir weiter. Auf der linken Seite sahen wir die meiste Zeit den Okanagan Lake im Okanagan Valley. Das Valley ist ein Obstanbaugebiet. Hier gibt es an der Strasse unzaehlige Verkaufsgaragen gefuellt mit Obst. Pfirsiche und Kirschen satt.

In Kelowna haben wir einen Zwischestopp bei „Northern Lite“ gemacht. Das ist der Hersteller ses Campers. Andreas hatte einige Fragen und so waren wir froh das gegen 16:30 noch jemand im Haus war. Eigentlich macht die Firma zur Zeit Ferien, aber ein Herr hatte im Office zu tun. Ein Glueck fuer Andreas.

Unendlich heiß unterwegs. Himmel die Bergfee. Wieviel Wasser man trinken kann !!!! Und muss!!!

Auf der Suche nach einem Campground wurden wir daran erinnert, das es ja schon Freitag ist und das bloede in BC wurde auch ein laaanges Wochenende eingelaeutet. Das hiess: Probleme bei der Campgroundsuche. ALLLLLee Bcler wollten ins lange Wochenende an den See. Das haben Wochenende haben wir voellig verdraengt. Himmelherrgotthallelujakrutzifix!!!! So fanden wir noch Unterschlupf auf einem Parkplatz vom OkanaganLake South Campground fuer 35$ neben dem Kinderspielplatz und den Waschraeumen. Supi. Duschen und spuelen fuer lau!!!

Und der der Platz war wirklich schoen. Nahe am Badestrand. Genug Tische (zwar ein paar Meter vom Camper entfernt, aber egal) . Zum Abendbrot suchten wir uns eine Bank mit Blick auf den See. Spaeter holte ich den Rechner um am Blog weiter zu schreiben. Wir machten Fotos und da wir, waeren wir vor ein paar Tagen vorher hier gewesen, (haetten wir garnicht hier sein duerfen) da es hier ringsrum gebrannt hat. Man sah echt noch Rauch aus Baumstaemmen hochsteigen. Selbst auf der anderen Seite des Sees (vielleicht 4 km entfernt) sah man Rauch hochsteigen. Wahnsinn!! Leider haben Andreas und ich es in der Nacht nicht gesehen, wir waren zu muede, da soll man dort rote Stellen gesehen haben. Also dort hat es Stellenweise noch gebrannt. Am Morgen sahen wir auch wieder mehr Qualm. Angefeuert durch den den Wind der Nacht. Oberhalb der Strasse steht ein Haus. Ja es steht noch, aber ringsrum ist alles weggebrannt. Ich denke die Eigentuemer haben ihr Haus gut gegen die Flammen geschuetzt., Vielleicht haben sie es selbst gerettet und staendig mit Wasser gegossen( sagt man das so?) Haben sich sich nicht evakuieren lassen. Keine Ahnung. Das Haus sah von der Strasse aus als haette es keinen Schaden genommen, aber wie gesagt, ringsrum alles schwarz.

Kanada – Donnerstag 2. August 2018

Nachdem wir die Nacht auf diesem Parkplatz verbracht haben, obwohl das uebernachten verboten war, das Schild haben wir erst am Morgen gesehen (Es war von einem Campingwagen verdeckt. Hust hust.

Andreas hatte ja mit den Inspectoren gesprochen und die meinten es waere okay, wenn wir dort uebernachten. Nochmals hust, hust. Erlaubt war es trotzdem nicht.

Egal, nach dem Aufstehen fuhren wir nach Golden rein. Gefruehstueckt wurde im Legendz Diner. Cool. Ein echtes Diner. Hier haben mein lieber Bruder und Kumpel Peter einen Hamburger gegessen, der ihnen noch zwei Tage im Magen lag. Ein riesen Ding. Ich muss Andreas mal nach dem Foto fragen. Wir sind zum Glueck passend zum Fruehstueck angekommen. Two eggs easy and over, Bacon & Toast. Und Kaffee, wo die zweite Tasse extra gekostet hat. Wo gibt es denn sowas? In Golden !!

Sp spannend war es hier nicht, deswegen machten wir uns alsbald auf den Weg. Rueber ueber den Rogers Pass. Eine lange Baustelle fuehrte Richtung Revelstoke. Langsames Fahren war angesagt. Na prima. Das mit einem Diesel, der den Schwung nicht verlieren will. Es ging stetig Bergauf. Hurra. Zur Abwechslung zeigte mir das Navi am naechsten Rastplatz einen Cache. Zeit die Beine zu vertreten. Das haben wir auch getan. Die bloede Dose haben wir nicht gefunden! Witzig waren aber die beiden huebschen, snobigen Kanadier. Sie eine ganz feine. Und dann musste sie auf’s stille Oertchen.Ihe wisst schon, Plumpsklo. Ich war froh das ich nicht fuer kleine Maedchen musste…… Es roch doch etwas streng, stand aber auch in der pralle Sonne!!

Naechster Halt eine Picnic Area. Sehr nett. Grosszuegig. Tische im Schatten schoener Baeume. Hier planten wir den weiteren Verlauf der Reise. Einen kleinen Ausflug konnten wir auch machen. Es gab einen Boardwalk auf dem Giant Cedars Nature Trail. Hohe, alte Baeume. Umgestuerzt, verrottened. Ein Baechlein floss hindurch. Sehr schoen. Aehnlichkeiten mit dem Sequoiabaumwald im Yellowstone und Yosimit. Am Eingang stand ein Schild auf dem standgeschrieben: Don’t feed the animals. The birds, chipmunks AND bears. Na Prima. Ich habe nur Voegel und Chipmunks gesehen, aber nicht gefuettert. Und dem Baeren, was haette ich dem geben sollen? Andreas vielleicht?

Und vielleicht ist Andreas Camper bald auf dem Fotoalbum von TomTom zu sehen. Ein Wagen des Unternehmens fuhr naemlich ueber diesen Parkplatz und schoss Fotos.

Ach ja. Wir haben sogar eine Stunde gewonnen. Kurz vorm Rogers Pass wechseln die Zeitzonen. Von Mountain Time zu Pacific Time. Spielt da mein Jetlag wieder verrueckt? Wer weiss.

Und dann hatten wir Glueck im Unglueck eines anderen. Ein LKW kam uns entgegen und wir sahen das sein Reifen platzte. Gottseidank kam der geplatzte Rest nicht auf die Gegenfahrbahn geflogen, sonst weiss ich nicht, wie das fuer uns ausgegangen waere. So fuhr der LKW auf seiner Felge weiter und wir weiter Richtung Revelstoke.

Im Touribuero der Stadt wurden wieder Fotos fuer euch hochgeladen. Danach suchten wir in verschiedenen Laeden nach einem leckeren Kuchen. Marmorkuchen. Irgendwann wurden wir fuendig. Auch einen Cache haben wir am Sicamous Campground gefunden

Hatte ich schon erwaehnt wie schoen es hier ueberall ist? Nein? Es ist hier wunderschoen. Ich liebe die Gegend, und diese Berge sind der Hammer!!!!

Ein Campingplatz fuer 29 $ plus 25 ct fuer 2 Minuten Duschen, inc. WiFi und zumendest bei den Duschen ein ordentliches Kloechen. Ich weiss ich wiederhole mich, aber seid ihr schon mal auf einen Plumpsklo gesessen? Dann freut ihr euch ueber jedes Wasserklosett. Ach, zu den Klos faellt mir noch was ein. Die spuelen automatisch!!! Das kennt man auch auf einigen Autobahnrastplaetzen in Germany, aber die hier sind grausam laut, und was dort hinein faellt ist sofort wech !!!!!

Erst einmal duschen!! Herrlich ! Nur ich hatte mal wieder Probleme. Verstanden, wie es funktioniert habe ich ja. Geld rein, warten bis das heisse Wasser kommt und dann das kalte Wasser von Hand dazu laufen lassen. Mmmmh. Ja. Klappte nur nicht, kam nur kaltes. Menno, die verdiente Dusche so nah. Also hab ich mich wieder angezogen und bin halbnass zur Rezeption. Die Dame laechelte und sagte mir auch noch einmal freundlich wie ich die Dusche zu bedienen habe, kam dann aber mit 2 25ct Muenzen mit mir mit und machte das heisse Wasser fuer mich an. Wie peinlich ist das denn?? Als sie die Muenzen in den Apparat schmiess habe ich meinen Fehler gesehen. Die bloede, strohblonde Deutsche!!!!

Neben uns auf dem Campground hat ein Kevin mit Freundin und Kumpel und Freundin seinen Camper abgestellt. Eigentlich war das unser Stellplatz fuer die Nacht, aber was soll es. Er hat seinen Camper von der Ladeflaeche seinen Trucks befreit, er haette dann wieder Rueckgaengig machen muessen. Camper wieder hinten druff, was schon mit Arbeit verbunden ist, dann den richtigen Stellplatz waehlen, den Camper wieder runter, incl. Richtiger Hoeheneinstellung und und und. Und wir haetten dann ja auch wieder…..!!!! Alles tutti. Das eigentlichen Problem war eher, das er und seine „Mannschaft“ scho ordentlich einen Getrunken haben, viel und laut erzaehlten und dann noch meinten sie muessten laute Musik hoeren. Oh shit,. Spaeter versuchte er noch seinen Stromgenerator zu starten. Zum Glueck hat er den nicht zum Laufen gebracht. Diese Dinger sind so richtig laut und wenn sie die ganze Nacht jaulen, dann faellt einem das einschlafen doch sehr schwer.

Zum Abendbrot gab es mal wieder lecker Steak, leider wieder nur vom Grill, es ist immer noch fireban , also verbot von offenem Feuer) und ein bis zwei Bierchen. Andres sass dann noch einige Zeit draussen und ich hab mich unter meine Decke verkrochen. Ich hatte keine Lust auf Muecken. Lesen konnte ich besser im Bettchen. Danke an die Onleihe.

Kanada – Mittwoch 1. August 2018

Andreas hat zum Fruehstueck Kaffee mit Gletscherwasser gekocht. Okay. Hat es anders geschmeckt? Mhh. Ich sag mal ja. Es pur zu trinken, davon hat Andreas mir abgeraten. Koennte probleme mit der Verdauung geben. Und das schon am Anfang unserer Reise? Ich habe dann erst einmal abgelehnt. Vielleicht ist ja noch etwas uebrig, wenn wir wieder in Calgary sind.

Da wir spuelen wollten, wurde die Heizung fuer das Heisswasser aufgedreht. Es reichte dann auch zum haarewaschen welches ich dann in der Sonnenwaerme die langsam aufstieg trocknete. Okay, ich habe sie vorher heftigst trocken gerubbelt. War und bin immer noch Schnupfenfrei. Toi, toi, toi. Hust.

Um ca halb 10 sassen wir wieder im Truck. Fernziel Jasper, erster halt Athabasca Falls. Da es gestern Nacht geregnet hat donnerte das Wasser den Fluss herab bevor er gute 10 m tiefer in seinem Flussbett weiter floss. Das Wasser sah aus wie helles Schlammwasser. Das ganze Geroell, bzw die Steine die mit hinunter gespuelt werden, machen das Flusswasser ganz trueb. Hier konnte man sich eine gute halbe stunde aufhalten, Fotos knipsen und sich ueber die Entstehung des Waterfalls erkundigen. (Schautafeln).

Und weiter ging es Richtung Jasper. Zwischendurch haben wir immer mal an so genannten Schoener Blick angehalten, sei es um sich die Beine zu vertreten, die Aussicht zu geniessen, oder eine Cache zu finden.

Kennste Willingen, Winterberg oder Banff, kennste Jasper. Nein so schlimm war es hier garnicht. Wir fanden schnell einen Parkplatz und die TourInformation, schnelles Internet und Karten. Den Cache in der Naehe der Gleise haben wir nicht gefunden. Er sollte in einer Kiefer o. ae. Haengen. Leider war DER gesuchte Baum schon Opfer des Borkenkaefers. In Kanada hat er schon ganze Waldgebiete geschaedigt. Und gefunden wurde er das letzte Mal 2017.

Nachdem wir uns unsere Haende in einem oeffentlichen Waschraum gewaschen hatten, bemerkte Andreas, wie ein aelterer Herr von einer Bank aufgestanden war und ins schwanken geriet. Tatsaechlich fiel er auch und schlug sich den Ellenbogen auf. Der Mann nahm dann Platz und ploetzlich war er weg. Ohnmaechtig. Wahrscheinlich zu viel Kaffee oder zu wenig Wasser getrunken. Gluecklicherweise war eine Krankenschwester vor Ort die die 911 anrief und einen Krankenwagen orderte. Der Mann war auch wieder aufgewacht, konnte sich aber nicht mehr erinnern was war. Seine Frau kam dann aus dem Waschraum und war ganz entsetzt was passiert ist. Eine andere Frau liess sich erklaeren wir die Tochter aussieht und machte sich auf die Suche sie zu finden. Andreas und ich boten halt und Wasser zum trinken an. Es dauerte eine Weile eher der KW kam. Der Mann fuehlte sich nun eigentlich wieder fit, aber wie man will, er kollabierte noch einmal vor den Augen der Sanitaeter worauf diese ihn auf jeden Fall zum durchchecken mitnehmen wollten. Andreas fragte noch ob wir nun gehen koennten und nachdem er dem zweiten Sani noch einmal den Vorfall erklaert hat, durften wir gehen. Was fuer eine Aufregung!!

Ein kleiner Bummel durch die Stadt, einen Cache und einkaufen und schon ging um 2:15 Uhr die Reise weiter. Auf der 93 zurueck bis nach Lake Louise von dort durch den den Yoho National Park nach Golden. Ankunft Golden 9:30.

Keine Angst, wir sind ja nicht durchgefahren. Wir haben unter anderem am Bow Lake gehalten. Wunderschoen. Ihr habt die Fotos bei Facebook, Instagram und Whatsapp gesehen. Blau schimmerdes Wasser vom Bow Gletscher. Unbeschreiblich. Wieder ein Ort an dem ich Pippi in den Augen hatte, weil ich es nicht fassen konnte.

Faellt mir gerade noch ein. Witzig: Es gab ein Reihenplumpsklo. Sonst steht da meistens nur eins oder zwei. (Maennlein/weiblein)

Einmal staunten wir nicht schlecht. Es staute sich auf dem Highway. Erst dachten wir, das uns mal wieder ein Flagguy aufhalten wuerde, aber als wir sahen, das die Fahrer und Beifahrer mit der kamera in der Hand ausstiegen und nach vorne rannten war alles klar. Da konnte nur WILDLIFE sein. Die hielten tatsaechlich in zweierreihen an, oder fuhren erst rechts ran um dann einfach wieder loszufahren. Himmel die Bergfee. Zum Glueck ist nichts passiert. Ich meine kein Autounfall. Ob der Baer sich irgedwann gewehrt hat weiss ich nicht. Uebel genommen haette ich es ihm nicht. Diese hirnlosen Touristen. Wir snd vorsichtig und aufmerksam auf den Strassenverkehr an den Idioten vorbei gefahren.

Im Yoho National Park fuhren wir rauf zum Takkakaw Fall. Oh je, eine enge Haarnadelkurve musste ueberstanden werden und ich wollte nicht nach rechts rausschauen, da es dort steil nach unten zum reissenden Ablauf/Fluss des Wasserfalls ging. Man hoerte den Takkakaw Fall schon vom weiten. 250 m stuerzt er in die Tiefe. Wir hatten Glueck, die Sonne strahlte, als wir vor ihm standen, noch einmal ins Tal und zauberte einen wunderschoenen Regenbogen. Wahnsinn! Da man hier nicht uebernachten durfte und der Zeltplatz wie nicht anders erwartet full war, fuhren wir weiter zum Emerald Lake.

Auch dieser Lake bezauberte mit seiner Farbe. Hier waren auch nicht mehr so viele Menschen, sodass man die Ruhe und Schoenheit auf sich wirken lassen konnte.

Und dann wollte Andreas mir noch unbedingt die Natural Bridge zeigen. Ach was war ich gespannt. Ist sie so gewaltig wie im Yellowstone oder so praechtig wie am Lake Powell?

Haha, nichts dergleichen. Das erste Mal auf unserer Reise das ich ein wenig enttaeuscht war. Na klar, es war eine Bruecke von der Natur gemacht. Durch Wasser. Alles klar. Aber doch nicht soooo beeindruckend fuer mich. Wir mussten keinen steilen Berg oder Pass hoch, sie lag an der Strasse zum Emerald Lake. Alles gut.

Kurz vor unserm Ziel Golden erreichten wir gegen 9:30 abends einen Parkplatz und entschieden dort zu uebernachten. Prima, ein Klo mit Wasserspuelung. Das Wasser am Waschbecken sollte man nicht trinken ohne es 3 Minuten zu kochen, aber ein nicht stinkendes Klo hat doch was. Es gab Trinkbares Wasser aus einem Wasserspender, wie er auch in diversen deutschen Geschaeften schon steht. Ausserdem hatten wir doch Bier zum trinken. Nach einem kleinen Abendbrot (Buetterchen) fielen wir schon todmuede ins Bett.

An diesem Parkplatz war eine Station der Watercraft Inspection Station aufgestellt, an dem Bootsfueherer, sei es ein Yacht-, Schnell-, Kanu oder Paddelboot, ihre Boote ueberpruefen lassen muessen, damit sie nicht irgendwelche Krebse, Muscheln oder sonstiges Getier, was an ihren Bootsruempfen hing, in andere Gewaesser verteilten. Auch ueber die Landesgrenzen hinweg BC nach Alberta und umgekehrt. In Alberta haben sie schon Seen abgelassen, weil die Fische immer nur im Kreis geschwommen sind, irgendwie krank waren. Wenn wir mit Andreas Boot auf einen See fahren, muessen wir das naechste Mal an so einer Station halten und das Boot rausholen!

Kanada – Dienstag 31. Juli 2018

Um 8:30 waren wir wieder wach. Schlaeft sich ganz gut soweit oben. Etwas laut war es die Nacht aber doch, da noch einige Autos/Camper auf den Parkplatz zum uebernachten ausweichen mussten.

Wir waren zeitig genug an der Tankstelle (Fill up your diesel when ever you see a gas station. Man weiss nie genau wann die naechste kommt), tranken nebenan unseren Kaffee und planten die weitere Fahrt. Unser naechstes Ziel war das Columbia Icefield. Yiepphhhhhh!!!!

Kurz nach dem losfahren, hab ich ihn gesehen, meinen ersten Schwarzbaeren und natuerlich war die Kamera nicht bereit. Egal, ich hab ihn gesehen. Genauso wie die anderen Berge , Valleys und Lakes die ich nicht fotografiert habe, sondern einfach nur genossen habe!!!! Die Berge auf dem Weg dorthin wurden immer Hoeher. Man sah Schneee bzw. Eisbretter. Boah ey. Ich war echt baff. Ueberwaeltigt von so viel Gegend. Mir standen zewitweise die Traenen in den Augen, nein, kein Heimweh. Ich denke mal das ist so ein Gluecksgefuehldings… Ich kann das nicht beschreiben…..Ich habe ja schon vor der Reise immer gesagt, dass ich das was ich erleben werde nicht in Worte fassen kann. Und es ist wirklich so. Jetzt im Moment, an dem ich hier am See sitze und erst eine Woche spaeter aufschreibe, was ich erlebt habe. Ich schreibe jetzt mal einen Moment nicht weiter. Sondern atme tiiiiiiefffffff durch.

Es war halb 12 als wir am Icefield angekommen sind. Gesamter Icefield Parkway 230 km lang. Im Center (Info und Ticketverkauf) erfuhren wir das wir erst bei der Tour um 3:45 dabei sein koennen. Prima. Ja oder nein. Ich glaube Andreas war sich nicht so sicher. Da ich da aber unbedingt auf DEN Gletscher wollte stellte sich mir die Frage garnicht. Aber da er der Fahrer ist. Lange hat es nicht gedauert und er war meiner Meinung. Wir fahren mit dem Glacier Express. !!!!! Die Tour dauert ca. 2 ½ Stunden, incl. Die Fahrt zum Glacier (Gesamte Eismasse mehr als 300 km² und koennte an ihrere dicksten Stelle fast das Empire State Building begraben) und zum Skywalk (Blick 280 m in die Tiefe ) Zusammen fuer je 99 $. Bis dahin war noch etwas Zeit. Ich habe angefangen im Blog zu schreiben, Andreas hat versucht zu schlafen.

Wenn ihr meint dort oben ist es kalt, seid ihr auf dem Holzweg. Wir waren der Sonne naeher!!!! Im Schatten war es fast zu kalt und in der Sonne brauchte man Sonnencreme, Brille und Top. Eine ¾ Stunde vor der Abfahrt machten wir uns fertig. Lange Hose, Wanderschuhe angezogen, eine warme jacke und leere Flaschen fuer Gletscherwasser in den Rucksack gepackt. Und nicht vergessen immer eine Flasche Wasser dabei. Trinken, trinken, trinken.

Puenktlich um 3:45 ging es los. Erst fuer hoechstens 3 min in einen normlen Bus dann standen wir vor dem Express. (Fotos folgen) Mit hoechstens 8 km/h fuhren wir in ca. 15 min Richtung Gletscher und hinauf. Unterwegs erzaehlte die Fahrerin, etwas ueber den Gletscher und die Vegitation und ueber sich. Die Baueme am Wegrand seien schon teilweise ueber 300 Jahre alt. Sie wachsen eben nicht das ganze Jahr ueber. Die meiste Zeit ist das Gebiet mit Schnee und Kaelte ueberzogen. Das Gebiet hier oben ist nur 6 – 7 Monate (ueber den Sommer) zugaengig. Das heisst Schranken werden weit vor dem Gletschergebiet herabgelassen, so dass kein durchkommen ist.

Auf dem Gletscher durften wir uns 25 min frei bewegen.

Gewaltig, nur leider viel zu kurz und zu voll. In der Saison fahren fast eine Millionen Menschen hoch. Unfassbar. Leider macht der Klimawandel auch hier keinen halt. So das er immer schneller an groesse verliert. So ganz kalt war es nicht. Andreas merkteerst wie kalt es war, als er die Flaschen mit Gletscherwasser fuellte. Aber er wollte es ja so. Ich haette ja auch…….

Fotos folgen, bzw. ihr habt schon welche per Internet sehen duerfen.

Puenktlich fuhr der Gletscher Express wieder zur Busstation und der Bus brachte uns in 5 Minuten zum Skywalk. Wie ich es mir schon gedacht habe, war er nicht so spektakulaer. War aber im Preis mit drin. (Kostete einzeln 39$). Der canyon war schon recht tief, aber…… Na gut, ich stand freiwillig auf einer durchsichtigen Scheibe unter der es einige Meter tief nach unten ging. Auch hier wurden Fotos gemacht und in die Gegend (Sunwapta Valley) geschaut. Alles gut.

Am Camper zurueck gab es Abendbrot und vorher hatten wir noch das Wifi Passwort des Ticketoffice gefunden, sodass ich euch wieder Fotos zulassen kommen konnte. Gluecklich und Zufrieden schlummerte ich ein, bevor das Gewitter losbrach. Huch, welch ein prasseln, donnern und geblitze, aber da das Andreas nicht kuemmerte schlief ich auch wieder ein.

Gute Nacht

Kanada – Montag 30. Juli 2018

Um 8 Uhr war die Nacht dann zu ende. Die restlichen Sachen wurde verstaut, Frischwasser aufgefuellt, und der Krautsalat sowie die Knofibutter wollten noch gemacht werden. Die letzten Pockert Querys fuer das Cachen musste ich auch noch aufs Garmin bringen. Man, man, man, ob wir wirklich irgendwann loskommen?

Um 13 Uhr sassen wir endlich im Truck, leider mussten wir aber noch einen Umweg fahren, brauchten noch ein Ersatzteil fur die Lueftung, sonst wuerde es bei Regen reinregnen. (Fiel uns aber erst heute Morgen auf, das das Ding weggeflogen sein muss, oder jemand hat es gestern abgebaut. 🙁 )

Somit hatte ich die Chance mir diese grossen Trailer/Camper anzusehen. Die, die man teilweise zur Seite rausfahren kann, damit der Innenraum groesser wird. Heisse Kisten !!!!!

Aus Calgary raus Richtung Westen. Endlich kann ich Berge sehen, habe ich gedacht. Aber die Fernsicht ist weiterhin miserabel. Aergerlich

Zwischendurch haben wir die Strasse auch mal verlassen, ich bin ja schliesslich auf Sightseeing Tour durch die Rocky Mountains. Das erste Mal hat uns dieser Abstecher einiges an Zeit gekostet. Andreas wollte mir einen schoenen Bergsee zeigen. Also runter von der Hauptstrasse und hoch den Berg. Aber schon nach 100 m wurde aus der Strasse eine Gravelroad mit Waschbrettmuster. Herrje, was fuer ein Staub und geschaukel!! Zu allem Ueberfluss hielt uns noch ein junger Mann in gelb mit Stoppschild auf, ein sog. Flagguy, der uns mitteilte das wir warten muessten bis die Autos vom Berg wieder runter sind. Auf diesem Strassenabschnitt wuerden Strassenbauarbeiten durchgefuehrt und somit ist sie nur einspurig befahrbar. Herzlichen Glueckwunsch, wir warteten bestimmt an die 15 min. Und das schlimme war ja, das es auf dem Rueckweg nicht besser war. Okay, der See war schoen, auch wenn die Fahrzeit laenger als unsere Pause am See war.

Weiter ging es nach Banff. Kennst du Willingen und Winterberg? Dann kennste Banff. Viel Tourismus, Geschaeft an Geschaeft, Restaurants und einen Geocache. Gegessen haben wir im bruno’s Steaksandwich and fries. Eine Scheibe leckerstes Brot, darauf das Steak. Mmmmhhhhh. Und dort gab es WiFi, fuer euch ein paar Fotos via WhatsApp, Facebook und Instagram. Bitte, gerne geschehen :). Andreas hat hier mal einige Zeit (ein gutes halbes Jahr) an dem Hotel nebenan gearbeitet. Dort hatte der Dachstuhl und mehr gebrannt und die Firma in der er arbeitet hat das Projekt angenommen.

Um 17:30 machten wir uns wieder auf die Reise Richtung Lake Louise incl. eines weiteren Abstechers hoch ins Skigebiet. Cool, wenn man so in die Ferne schauen kann. Leider war die Sicht immer irgendwie trueb. Aber trotzdem …… unbeschreiblich.

Auch in Lake Louise war es sehr voll. Der Parkplatz war gesteckt voll, aber wir fanden noch ein plaetzchen fuer den Camper. Den Lake und das Hotel ( Chateau Lake Louise)habe ich schon auf vielen Fotos gesehen, aber es wirklich zu sehen war sehr beeindruckend. Ich weiss ich wiederhole mich, aber so ist es einfach !!!

Viel beeindruckender muss es sein, wenn man hier alleine waere, oder im Winter, wenn der See zugefroren und alles um einen herum weiss. —-

Die Campgrounds waren, wie nicht anders erwartet voll, so dass wir auf einen Parkplatz mit „Plumpsklo“ ausweichen mussten. Aber egal, auf diese Art Kloechen war ich vorbereitet. Am besten geht da man mit leeren Taschen und ohne Sonnenbrille in das Hauschen, dann kann auch nichts tief fallen. Angeln wollte Andreas nur auf dem See. 😉

Zum Abendbrot gab es eine Bratwurst auf einem Broetchen, etwas satt waren wir ja noch von dem guten Steak am Mittag.

Meine erste Nacht verbrachte ich fuer 10 $ auf 1520 m Hoehe.

Kanada – Sonntag 29. Juli 2018

Okay, jetzt mussten wir noch fuer unsere lange Reise einkaufen. Wasser und Bier. Wasser gegen die Hitze und ueberhaupt und mit nem Bier wird immer am Abend angestossen. Und da ich am Samstag ja den schoenen Hut gesehen habe und der Verkaeufer gesagt hat, das es noch einen in Edmonton gibt sind wir dort noch einmal hingefahren und haben den Hut bestellt.

Der Sonntag wurde also damit verbracht einzukaufen, den Camper zu packen, das Moped sicher zu abzustellen, etwas Gartenarbeit, das Boot wieder einzupacken ( es musste wieder in die Box passen und und und. Wir waren aber noch mit Peter im „Hexters“ im Stadtteil Bowness verabredet. Da ist jeden Sonntag spaetnachmittags Live-Musik. Super, hat mir Mega gefallen.

Zum Abendbrot gab es legger Spareribs. Yummy, das mit dem Abnehmen kann ich hier echt vergessen !!!! Grrrr. Peter war noch da, um uns waehrend des weiteren packen des Campers zu unterhalten bzw. uns im Wege zu stehen (sorry peter). Um Mitternacht bin ich dann endlich auf meiner Matratze gewesen.

Eigentlich waren wir heute nur mit dem Packen beschaeftigt.

Kanada – Samstag 28. Juli 2018

Fruehstuek im Truck Stop. Super. Hier ist man sofort der/die „Honey“. Der Gast ist Kunde und wird immer sehr freundlich und hoflich behandelt. Zum Fruehstueh gab es Bacon, eggs over & easy, hushbrown und toast. Sowie Kaffee so viel man trinken kann. Unter der Decke waren zwei Modelleisenbahnen am Kreisen. Tsch, tsch, tsch. Sehr nett. Draussen vor der Tuer war auch ein Cache, leider fehlte die Dose. Aber es war der erste Fund des Tages.

Dann fuhren wir los, Richtung Fish Creek Provincal Park. Einmal an den Bow River. Wunderschoen. Nach einen kleinem Spaziergang ging es nach Downtown. Ich wollte ja noch einen Hut haben. Tja, da hab ich dann endlich einen gefunden der echt chic war– war der viiiel zu gross. Also weiter zum naechsten Store. Mist, da gab es keine schoenen oder passenden Huete. Grrrrrrrrr.

Andreas fuhr uns dann auf einen Parkplatz, nur ein paar Blocks entfernt vom Tower. Und der kostete den ganzen Tag nur …..? Keine 30$, nein, keine 20$, neee, der kostete tatsaechlich nur 3 $ !!!! Unter der Woche zahlt man ein kleines Vermögen. Im Mec, ein Laden fuer Camping und Hiking Artikel, kaufte ich mir fuer den Rueckflug, ( jaaaaa, ich muss ja leider wieder nach hause 😉 ) ein aufblasbares Nackenkissen, damit schlaeft es sich auf jeden Fall  im Flieger besser.

Andreas hat im Winter irgendwann mal eine Lokomotive gepostet, die wollte er mir unbedingt zeigen. Okay, gehen wir da mal hin. Aber potzblitz. Mist. Verdammt, What a shit !!! Sie war nicht mehr da, nicht einmal die Gleise. Alles under construction. Baem. Nah gut gehen wir weiter zum Calgary Tower, da ist ja noch ein Cache. Irgendwie ist der mir , als ich alleine unterwegs war durchgerutscht.

Geschaut und gefunden! (Hoch auf den Tower fahre ich, wenn ich aus dem zweiwoechigen Trip durch B.C. Wieder in Calgary bin.) Dann machten wir uns aber auch wieder auf den Rueckweg zum Auto, aber nicht ohne vorher einen Smoothie und Eiskaffee im Timmys zu holen. EISKALT. Incl. Gehirnfrieren !!!

Zu hause haben wir dann angefangen den Camper aus und wieder einzuraeumen. Das Boot aufzupumpen, bzw. kontrollieren ob alles dicht ist, etwas Gartenarbeit erledigt, das Unkraut musste noch entsorgt werden und Waesche gewaschen. Um 20 Uhr waren wir mit Peter zum Sushi essen verabredet.

Das war lecker, Lachs und Tuna in SojaSauce getunkt und dann auf der Zunge zergehen lassen. Leeeegggger! Geka! Sushi nach dem Schwimmen? Ich koennte das, und du?

Eine gute Freundin von Andreas und Peter teilte uns dann per Messanger mit, dass sie gestern einen Fahrradunfall hatte. Bruch des Schluesselbeins. Also beschlossen wir noch zu ihr zu fahren und sie ein bisschen abzulenken. Die OP war erst fuer Sonntag vormittag angesetzt und sie wuerde sich sich riesig freuen am Abend noch Besuch zu bekommen. Unterwegs kauften wir noch ein Flasche Rotwein, der hiess auch noch Therapie und fuhren dann Richtung Debby die Nahe am Olympia Centre wohnt.

Sie hat sich wirklich sehr gefreut uns zu sehen. Ich habe zwar nicht allzu viel dazu beitragen koennen, denn ehe ich meine englischen Saetze im Kopf durchgegangen bin und meinte sie auf die anwesenden Personen loslassen zu koennen. Hatten die ein neues Thema begonnen. Och Menno. Aber ich habe bestimmt 90% verstanden. Und das finde ich ziemlich gut. Wir haben auch ihr Roentgenbild der Schulter gesehen – oh ha. Zweimal gebrochen und natuerlich auch ist es auch kein glatter Bruch. Wir werden sie noch einmal besuchen, wenn wir wieder in Calgary.

Da es schon dunkel war ist Andreas mit mir zu einenStelle gefahren, an der ich dann endlich auch meine Nachtansicht von Downtown hatte. Ohne Worte!! Na klar ,hat man nachts so eine Skyline auch in Deutschland, aber ich hab sie jetzt in Kanada!! Aetsch.

Danach habe ich dann noch bis 1:05 fotos hochgeladen.