Kanada – Montag 30. Juli 2018

Um 8 Uhr war die Nacht dann zu ende. Die restlichen Sachen wurde verstaut, Frischwasser aufgefuellt, und der Krautsalat sowie die Knofibutter wollten noch gemacht werden. Die letzten Pockert Querys fuer das Cachen musste ich auch noch aufs Garmin bringen. Man, man, man, ob wir wirklich irgendwann loskommen?

Um 13 Uhr sassen wir endlich im Truck, leider mussten wir aber noch einen Umweg fahren, brauchten noch ein Ersatzteil fur die Lueftung, sonst wuerde es bei Regen reinregnen. (Fiel uns aber erst heute Morgen auf, das das Ding weggeflogen sein muss, oder jemand hat es gestern abgebaut. 🙁 )

Somit hatte ich die Chance mir diese grossen Trailer/Camper anzusehen. Die, die man teilweise zur Seite rausfahren kann, damit der Innenraum groesser wird. Heisse Kisten !!!!!

Aus Calgary raus Richtung Westen. Endlich kann ich Berge sehen, habe ich gedacht. Aber die Fernsicht ist weiterhin miserabel. Aergerlich

Zwischendurch haben wir die Strasse auch mal verlassen, ich bin ja schliesslich auf Sightseeing Tour durch die Rocky Mountains. Das erste Mal hat uns dieser Abstecher einiges an Zeit gekostet. Andreas wollte mir einen schoenen Bergsee zeigen. Also runter von der Hauptstrasse und hoch den Berg. Aber schon nach 100 m wurde aus der Strasse eine Gravelroad mit Waschbrettmuster. Herrje, was fuer ein Staub und geschaukel!! Zu allem Ueberfluss hielt uns noch ein junger Mann in gelb mit Stoppschild auf, ein sog. Flagguy, der uns mitteilte das wir warten muessten bis die Autos vom Berg wieder runter sind. Auf diesem Strassenabschnitt wuerden Strassenbauarbeiten durchgefuehrt und somit ist sie nur einspurig befahrbar. Herzlichen Glueckwunsch, wir warteten bestimmt an die 15 min. Und das schlimme war ja, das es auf dem Rueckweg nicht besser war. Okay, der See war schoen, auch wenn die Fahrzeit laenger als unsere Pause am See war.

Weiter ging es nach Banff. Kennst du Willingen und Winterberg? Dann kennste Banff. Viel Tourismus, Geschaeft an Geschaeft, Restaurants und einen Geocache. Gegessen haben wir im bruno’s Steaksandwich and fries. Eine Scheibe leckerstes Brot, darauf das Steak. Mmmmhhhhh. Und dort gab es WiFi, fuer euch ein paar Fotos via WhatsApp, Facebook und Instagram. Bitte, gerne geschehen :). Andreas hat hier mal einige Zeit (ein gutes halbes Jahr) an dem Hotel nebenan gearbeitet. Dort hatte der Dachstuhl und mehr gebrannt und die Firma in der er arbeitet hat das Projekt angenommen.

Um 17:30 machten wir uns wieder auf die Reise Richtung Lake Louise incl. eines weiteren Abstechers hoch ins Skigebiet. Cool, wenn man so in die Ferne schauen kann. Leider war die Sicht immer irgendwie trueb. Aber trotzdem …… unbeschreiblich.

Auch in Lake Louise war es sehr voll. Der Parkplatz war gesteckt voll, aber wir fanden noch ein plaetzchen fuer den Camper. Den Lake und das Hotel ( Chateau Lake Louise)habe ich schon auf vielen Fotos gesehen, aber es wirklich zu sehen war sehr beeindruckend. Ich weiss ich wiederhole mich, aber so ist es einfach !!!

Viel beeindruckender muss es sein, wenn man hier alleine waere, oder im Winter, wenn der See zugefroren und alles um einen herum weiss. —-

Die Campgrounds waren, wie nicht anders erwartet voll, so dass wir auf einen Parkplatz mit „Plumpsklo“ ausweichen mussten. Aber egal, auf diese Art Kloechen war ich vorbereitet. Am besten geht da man mit leeren Taschen und ohne Sonnenbrille in das Hauschen, dann kann auch nichts tief fallen. Angeln wollte Andreas nur auf dem See. 😉

Zum Abendbrot gab es eine Bratwurst auf einem Broetchen, etwas satt waren wir ja noch von dem guten Steak am Mittag.

Meine erste Nacht verbrachte ich fuer 10 $ auf 1520 m Hoehe.

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